In die schweizerische Spitallandschaft kommt Bewegung: Das Parlament fordert interkantonale Leistungsaufträge, die GDK startet einen Dreiphasenplan zur besseren Koordination der Planung. Beide Ansätze bergen das Risiko, dass die Mehrfachrolle der Kantone (als Eigentümer, Planer, Aufsicht, Mitfinanzierer und Tarifinstanz) zu einer KVG-widrigen Bevorzugung öffentlicher Spitäler führt. ospita fordert, dass auch bei der interkantonalen Spitalplanung und -koordination die Versorgung konsequent auf Qualität und Wirtschaftlichkeit ausgerichtet wird und warnt vor einer Spitalplanung, die private Anbieter «herausplant». Private Gesundheitsunternehmen sind systemrelevant, effizient und subventionsfrei. Davon profitieren Patientinnen und Patienten ebenso wie Steuer- und Prämienzahlerinnen und -zahler.
30.04.2026